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Neue Markierungsmethode 2006 Elastomer Visible Implant Tags
der Start - 2005 Aktionsplan Alpenrheintal - die Umsetzung Seit dem Expertenhearing im Januar 2003, das der Regenbogenforellenpolitik im Rheintal zur Wende verhalf, sind zwei weitere Jahre vergangen in denen das BUWAL gemeinsam mit dem Amt. F. Jagd und Fischerei, dem SG Tiefbauamt, dem Amt für Umweltschutz und erstmals auch mit den Fischern (SG Kantonalverband, IKFA mit den angeschlossenen Rheintaler Fischereivereinen) als Partner einen Aktionsplan Alpenrheintal ausgearbeitet hat. Der Plan sieht vor, einerseits die Gewässerlebensräume im Schweizer Rheintal fischfreundlicher zu gestalten, die bedrohten Äschenbestände zu stützen und gleichzeitig über einen Zeitraum von 7 Jahren auch Regenbogenforellenbesätze unter kontrollierten Bedingungen zu gestatten. Aktionspapier Alpenrheintal Dieser Plan ist bereits in Kraft und schon heuer sollen 1,8 km Kanalstrecke im Oberlauf (WBK) mit Unterstützung der Fischer revitalisiert werden. Ausserdem wird im Laufe der nächsten Woche in Wartau ein neuer Anlauf zur Lösung des mysteriösen Bachforellensterbens, das mit ungenügender Wasserqualität in Zusammenhang gebracht wird, gestartet. Ein Programm zur Stützung der Äschenbestände ist in Ausarbeitung und auch mit dem bisher heissesten Punkt, dem Besatz mit Regenbogenforellen, wird es nun Ernst.
Grünes Licht für Besatz mit Regenbogenforellen Am Dienstag den 24. Mai trafen die dafür vorgesehenen Besatzfische in der Kant. Fischzuchtanstalt ein. Es handelt sich dabei um eine nicht wandernde Flussform der Regenbogenforelle, die in vielen Gewässern in Österreich und Deutschland mit Erfolg besetzt wird und nun auch die Fangerträge in fünf Versuchsstrecken an den Binnenkanälen steigern soll. Insgesamt sollen bis zum Jahre 2011 jährlich 6000 einjährige Regenbogenforellen Jungfische besetzt werden dürfen.
So wurde 2005 markiert:
Bevor die Fische jedoch in den Rheintaler Binnenkanal besetzt wurden, wurden sie alle markiert, damit deren Bewegungen im System nachvollzogen werden können. Dazu werden einmal jährlich im Herbst bestimmte Monitoringstrecken elektrisch abgefischt. Somit ist gewährleistet, dass die vom BUWAL befürchteten Beeinträchtigungen der heimischen Fischfauna im Notfall auch frühzeitig erkannt würden und die Besätze dann vorzeitig eingestellt werden könnten. Für dieses Monitoring wurde die Hydra Konstanz unter der Leitung von Peter Rey engagiert, während die Fischereivereine die dazu notwendige Manpower für Markierungsarbeiten und Abfischungen zur Verfügung stellen. Das Amt für Jagd und Fischerei stellte die Gerätschaften und die Räumlichkeiten in der Fischzucht zur Verfügung und zusätzliche Hilfe in Form vom Kant. Fischereiaufseher Fredi Fehr, der die Gewässer des Rheintals bestens kennt und Hrn. Kugler. Alle Beteiligten sind bereits jetzt sehr gespannt, wie sich die Fischbestände im Kanal während der nächsten 7 Jahre entwickeln werden. Eines hat der Aktionsplan Alpenrheintal jedoch bislang schon gezeigt. Alte Reibereien sind Schnee von gestern. Das Amt unter neuer Führung und die Fischer arbeiten erstmals gemeinsam mit dem BUWAL an einer Sache, und dies wird von allen Beteiligten mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. fipr
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